Prigogine: L’ordre par fluctuations

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“La distinction entre le principe d’ordre de Boltzmann et le principe d’ordre par fluctuations implique une différence fondamentale du rôle des fluctuations.” (p. 10) #Prigogine #Boltzmann #ordre #fluctuation

Prigogine, Ilya, L’Ordre par Fluctuations et le Système Social, in: Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften (Hg.), L’Ordre par Fluctuations et le Système Social / Entropie einst und jetzt. Vorträge N. 260. 231. Sitzung am 5. Februar 1975 in Düsseldorf. Wiesbaden: Springer Fachmedien 1976.

Mandelbrot: Geometrie der Natur

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“Warum wird die Geometrie oft als «nüchtern» und «trocken» bezeichnet? Nun, einer der Gründe besteht in ihrer Unfähigkeit, solche Formen zu beschreiben, wie etwa eine Wolke, einen Berg, eine Küstenlinie oder einen Baum. Wolken sind keine Kugeln, Berge keine Kegel, Küstenlinien keine Kreise. Die Rinde ist nicht glatt – und auch der Blitz bahnt sich seinen Weg nicht gerade.

Überhaupt gehe ich davon aus, daß viele Naturerscheinungen in ihrer Unregelmäßigkeit und Zersplitterung nicht einfach einen höheren Grad an Komplexität gegenüber Euklid – mit diesem Begriff wollen wir in unserem Buch die gesamte Standardgeometrie bezeichnen – , sondern ein völlig anderes Niveau darstellen. Sie besitzen praktisch unendlich viele verschiedene Größenbereiche.” (p. 13) #Mandelbrot #Euklid #Natur #Geometrie

Mandelbrot, Benoît B., Die fraktale Geometrie der Natur. Basel: Springer 1987.

Serres: L’ordre

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„L’ordre est l’un du multiple, il est donc redondant, il peut être mortel.“ (p. 214) #Serres #ordre

Serres, Michel, Genèse. Paris: Grasset 1982.

Foucault: Die Diskurse

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“Die Diskurse müssen als diskontinuierliche Praktiken behandelt werden, die sich überschneiden und manchmal berühren, die einander aber auch ignorieren oder ausschließen.” (p. 36) #Foucault #Diskurs

Foucault, Michel, Die Ordnung des Diskurses. Inauguralvorlesung am Collège de France - 2. Dezember 1970; übersetzt von Walter Seitter. Frankfurt a.M./Berlin/Wien: Ullstein 1977.

Husserl: Praktisches Leben

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“Das tägliche praktische Leben ist naiv, es ist ein in die vorgegebene Welt Hineinerfahren, Hineindenken, Hineinwerten, Hineinhandeln. Dabei vollziehen sich alle die intentionalen Leistungen des Erfahrens, wodurch die Dinge schlechthin da sind, anonym: der Erfahrende weiß von ihnen nichts; ebenso nichts vom leistenden Denken: die Zahlen, die prädikativen Sachverhalte, die Werte, die Zwecke, die Werke treten dank den verborgenen Leistungen auf, Glied für Glied sich aufbauend; sie sind allein im Blick.” (p. 179) #Husserl #PraktischesLeben

Husserl, Edmund, Cartesianische Meditationen und Pariser Vorträge; Bd. 1 (Husserliana). Dordrecht: Springer 21991.