Habermas: Institutionen

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„Solange der Realitätsdruck übermächtig und die Ichorganisation schwach ist, so daß der Triebverzicht nur durch affektive Kräfte zustande gebracht werden kann, findet die Gattung für das Problem der Abwehr kollektive Lösungen, die den neurotischen Lösungen auf individueller Ebene ähneln. Dieselben Konstellationen, die den Einzelnen in die Neurose treiben, bewegen die Gesellschaft zur Errichtung von Institutionen. Das, was die Institutionen auszeichnet, macht zugleich ihre Ähnlichkeit mit pathologischen Formen aus. Wie der Wiederholungszwang von innen, so bewirkt der institutionelle Zwang von außen eine der Kritik entzogene und verhältnismäßig starre Reproduktion gleichförmigen Verhaltens“ (p. 335) #Habermas #Abwehr #Institutionen #Neurose

Koselleck: Rousseau und die Dialektik der Aufklärung

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„Auch er [i.e. Rousseau] bleibt verstrickt in die Dialektik der Aufklärung, die proportional zum Prozeß der Entlarvung sich ihren politischen Sinn verdunkelt.“ (p. 135) #Koselleck #Rousseau #Dialektik #Aufklärung

Luhmann: Kommunikation

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„Vielmehr entsteht, wenn Kommunikation in Betrieb gehalten wird, ein Doppelphänomen von Redundanz und Differenz; und darin liegt der Gegenhalt für das Unruheprinzip der Kommunikation.“ (p. 237) #Luhmann #Kommunikation #Redundanz #Differenz

Bachelard: Wissenschaft

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„Wissenschaft besteht nur durch eine permanente Schule, und diese Schule muß die Wissenschaft gründen. Dann werden die gesellschaftlichen Interessen endlich umgekehrt: die Gesellschaft wird für die Schule da sein und nicht die Schule für die Gesellschaft.“ (p. 362) #Bachelard #Wissenschaft #Schule #Gesellschaft